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Fragen & Antworten zum Hundetraining
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Nach welcher Trainingsmethode arbeitest du?
Ich arbeite tierschutzkonform, alltagsnah und individuell und orientiere mich an aktuellem Fachwissen.Ein wichtiger Eckpfeiler meines Trainings ist die Beziehung zwischen Mensch und Hund: Vertrauen, Orientierung und Sicherheit sind für mich genauso wichtig wie Signale und Regeln.Dazu gehören unter anderem ein kleinschrittiger und positiver Signalaufbau, Belohnungen passend an Hund und jeweilige Situation gewählt, Gewöhnung, Management sowie klare und faire Grenzen. Dazu gehört für mich auch, dem Hund verständlich zu kommunizieren, wenn etwas nicht in Ordnung ist.Ich trainiere dabei nicht schwarz-weiss und nicht nach einer festen Weltanschauung. Nicht der Hund soll in eine Trainingsideologie passen, sondern der Trainingsweg zum Hund.Entscheidend ist, was für den jeweiligen Hund fachlich sinnvoll, fair und seinem Wohl zuträglich ist.Welche Trainingsschritte sinnvoll sind, hängt immer vom Hund, seinen Erfahrungen und der jeweiligen Situation ab. Ein starres Schema für alle gibt es bei mir nicht.
Braucht man für Hundetraining immer Leckerlis?
Nein. Leckerli können sehr hilfreich sein, sind aber kein Muss.Hunde können durch ganz unterschiedliche Dinge belohnt werden. Was für deinen Hund tatsächlich eine Belohnung ist, entscheidet letztlich dein Hund – und das kann je nach Situation unterschiedlich sein.Wenn ein Hund draussen kein Futter annimmt, kann das zum Beispiel mit Stress zusammenhängen. Es kann aber genauso gut sein, dass auch hochwertige Leckerli für ihn in diesem Moment schlicht keine besonders attraktive Belohnung ist. Hier lohnt es sich, genauer hinzuschauen.Leckerli kommen bei mir dann zum Einsatz, wenn sie für den jeweiligen Hund und die Situation sinnvoll sind. Gleichzeitig möchte ich dir auch andere Möglichkeiten der Belohnung zeigen und dich damit vertraut machen.Welche Verstärker wir einsetzen, richtet sich nach deinem Hund und der jeweiligen Situation. Das Ziel ist nicht, dass du dauerhaft mit Futter vor der Nase deines Hundes herumläufst.
Was bedeutet tierschutzkonformes Hundetraining?
Tierschutzkonformes Hundetraining bedeutet für mich, dass Training die körperliche und psychische Unversehrtheit des Hundes respektiert und auf fachlich verantwortbaren Methoden basiert.Ich arbeite mit kleinschrittigem Lernen, passenden Verstärkern, Management, klarer Kommunikation und fairen Grenzen.
Muss mein Hund perfekt gehorchen?
Nein. Ein Hund ist kein Roboter und das soll er bei mir auch nicht werden. Natürlich sind zuverlässige Signale im Alltag wichtig. Gleichzeitig spielen für mich Beziehung, Orientierung, Sicherheit, Selbstvertrauen und ein verständlicher Rahmen eine mindestens genauso grosse Rolle.Das Ziel ist ein Alltag, der für Mensch und Hund funktioniert – nicht perfekte Hundeplatz-Performance.
Ist dein Hundetraining auch für Ersthundehalter geeignet?
Ja. Du musst nicht schon «Hundesprache können», bevor du zu mir ins Training kommst.Gerade beim ersten Hund tauchen oft Fragen auf, von denen man vorher gar nicht wusste, dass man sie einmal haben würde. Du darfst deshalb auch Grundlagen, Alltagsfragen oder Dinge ansprechen, die dir vielleicht banal vorkommen.Genau dafür ist Hundetraining da.
Warum trainierst du an verschiedenen Orten?
Hunde lernen stark kontextbezogen. Was auf einem ruhigen Weg funktioniert, klappt deshalb nicht automatisch auch im Dorf, im Wald oder neben einem fremden Hund.Durch Training an unterschiedlichen Orten können wir Gelerntes wiederholen, festigen und Schritt für Schritt auf euren Alltag übertragen.Ganz nebenbei entstehen dabei echte Situationen, bei denen ich dir direkt zeigen kann, wie du deinen Hund sinnvoll unterstützen oder eine unerwartete Situation managen kannst.
Muss ich zwischen den Trainings selbst üben?
Ja. Nachhaltige Veränderung entsteht vor allem im Alltag zwischen unseren Terminen.In eurem eigenen Interesse lohnt es sich deshalb, regelmässig in kleinen Einheiten zu üben und das Training in eure Spaziergänge und euren Alltag einzubauen.Eine Stunde am Tag vor dem nächsten Termin noch schnell alles nachzuholen, bringt euch langfristig deutlich weniger als viele kurze Wiederholungen über die Woche verteilt.Du machst das Training nicht für mich – sondern für dich und deinen Hund.
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